Ein Projekt, das niemals ganz fertig wird.
Aus viel Grün, alten Gehölzen und einer großen Rasenfläche entsteht Schritt für Schritt ein lebendiger Garten – mit Stauden, Rückzugsorten, Totholz, Hochbeeten und Platz für Tiere.
Mehr als Dekoration.
Mein Garten soll schön sein, aber nicht steril. Er darf wachsen, sich verändern und auch einmal wild wirken. Wichtig ist mir die Verbindung aus Gestaltung, praktischen Ideen und echtem Lebensraum.
Das Grundstück auf einen Blick.
Die Luftaufnahme zeigt den früheren Aufbau des Gartens. Die fünf markierten Bereiche lassen sich anklicken und geben einen kurzen Einblick in ihre heutige Nutzung.
Vom dichten Grün zur offenen Gestaltung.
Mit dem Regler lässt sich die frühere, stark abgeschirmte Situation mit der Phase vergleichen, in der die neue Raumwirkung erstmals sichtbar wurde.
VorherWährend der Öffnung
Die Geschichte des Gartens.
Die Veränderung begann nicht mit einem perfekten Entwurf, sondern mit dem Freilegen von Raum. Erst danach wurde sichtbar, was aus dem Grundstück werden kann.
Viel Sichtschutz, wenig Raumgefühl.
Hohe Zypressen und dichte Hecken prägten den hinteren Garten. Sie schufen zwar Schutz, nahmen dem Grundstück aber Licht, Tiefe und viele Gestaltungsmöglichkeiten.



Erst einmal Platz schaffen.
Beim Entfernen der Gehölze zeigte sich die tatsächliche Größe des Grundstücks. Die Bilder aus dieser Phase sind nicht hübsch – aber sie erzählen den entscheidenden Teil der Geschichte.


Viele kleine Orte statt einer großen Fläche.
Heute entstehen nach und nach Beete, Hochbeete, Naturbereiche und kleine Blickpunkte. Der Garten ist noch längst nicht fertig – und genau das gehört für mich dazu.



Die Umgestaltung in Etappen.
Der Garten ist nicht an einem Wochenende entstanden. Jede Etappe hat neue Möglichkeiten eröffnet und gleichzeitig die nächsten Ideen hervorgebracht.
Dichte Gehölze prägen das Grundstück
Hohe Zypressen, Nadelgehölze und geschlossene Hecken schaffen Sichtschutz, lassen den Garten aber kleiner und dunkler wirken.
Freiräumen und neu denken
Gehölze werden entfernt, Schnittgut sortiert und die tatsächliche Größe der Gartenfläche wird erstmals sichtbar.
Struktur und erste Pflanzungen
Beete, Hochbeete, Totholzbereiche und neue Blickachsen entstehen. Vorhandene Pflanzen werden geteilt und neu verteilt.
Der Garten beginnt zu leben
Stauden wachsen ein, Rosen blühen, Tiere nutzen die neuen Bereiche und die Beleuchtung schafft am Abend eine eigene Atmosphäre.
Wasser, Gewächshaus und mehr Lebensraum
Ideen wie Schwimmteich, Gewächshaus und zusätzliche Quartiere für Wildbienen und Fledermäuse bleiben Teil der weiteren Entwicklung.
Jeder Teil hat seine eigene Aufgabe.
Manche Bereiche geben Struktur, andere bieten Nahrung oder Schutz. Wieder andere sind einfach da, um Freude zu machen.
Das lange Staudenbeet
Entlang des Hauses wächst ein rund 15 Meter langes Beet mit Katzenminze, Frauenmantel, Akelei, Farn, Ehrenpreis, Pfingstrose und weiteren Stauden.
Das Stahlhochbeet
5,6 Meter lang, mit Prachtkerzen, Akeleien, Astilben, Lilien, Ziergras, Farn und weiteren Stauden bepflanzt.
Totholz und Tierwelt
Eine Totholzhecke, Sandbereiche für Wildbienen, Nistkästen und Futterstellen schaffen bewusst Lebensraum.
Alte Kastanie
Der rund 45 Jahre alte Baum prägt den Garten. Er spendet Schatten, trägt Nistkästen und verlangt zugleich Aufmerksamkeit und Verantwortung.

Die Kastanie bleibt ein Herzstück.
Nach dem Entfernen eines großen Astes entstand beinahe zufällig eine herzförmige Schnittfläche. Das Bild passt erstaunlich gut: Die Kastanie ist nicht nur ein Baum, sondern ein prägender Teil des Grundstücks und seiner Geschichte.
Auch wenn ihre Zukunft wegen eines Risses im Stamm aufmerksam beobachtet werden muss, soll sie so lange wie verantwortbar erhalten bleiben.
Einige der Hauptdarsteller.
Die Bepflanzung soll pflegeleicht, abwechslungsreich und möglichst lange attraktiv sein. Viele Pflanzen wurden geteilt, umgesetzt oder bewusst ergänzt.

Tränendes Herz
Eine klassische Staude mit unverwechselbaren herzförmigen Blüten. Im Hochbeet bekommt sie einen geschützten Platz.

Prachtkerzen & Begleiter
Weiße Prachtkerzen, Akeleien, Astilben, Lilien, Ziergräser und Farne sorgen gemeinsam für Bewegung und lange Blüte.

Rosen im Hochbeet
Die Palettenrahmen geben den Rosen einen klaren Rahmen. Zwischen den Pflanzen dürfen Bodendecker die Fläche schließen.

Beet mit Büschen und Stauden
Sträucher und Stauden bilden hier einen neuen Blickpunkt mitten im Garten. Der Bereich darf sich in den nächsten Jahren sichtbar entwickeln.
Der Garten gehört nicht nur uns.
Vögel, Schnecken, Insekten und kleine Säugetiere sind keine Statisten. Totholz, Blüten, Wasserstellen und geschützte Ecken sollen ihnen dauerhaft Platz bieten.
Totholz erhalten
Äste, Stämme und Schnittgut werden teilweise als Lebensraum weiterverwendet statt vollständig entsorgt.
Nistplätze schaffen
Nistkästen, Futterstellen und künftig weitere Quartiere unterstützen Vögel, Fledermäuse und andere Gartenbewohner.
Blüten anbieten
Eine Mischung aus Stauden, Gehölzen und Wildblumen soll vom Frühjahr bis in den Herbst Nahrung bereitstellen.
Wilde Ecken zulassen
Nicht jeder Bereich muss sauber aufgeräumt sein. Gerade ruhige Ecken machen den Garten ökologisch wertvoll.
Geschichten hinter den Projekten.
Die Vorschau zeigt, wie spätere Beiträge aussehen können: persönlich erzählt, mit eigenen Bildern und praktischen Erfahrungen statt allgemeiner Gartenratgeber-Texte.

Die alte Kastanie und die Entscheidung für ihren Erhalt
Ein großer Ast musste weichen. Zurück blieb eine ungewöhnliche Schnittfläche – und die Frage, wie sich ein alter Baum verantwortungsvoll begleiten lässt.
Beitrag in Vorbereitung
Was sichtbar wird, wenn die Zypressen verschwinden
Warum das Grundstück während der Arbeiten zunächst chaotischer, danach aber plötzlich viel größer wirkte.
Zur Entwicklung
5,6 Meter Hochbeet – vom Zypressenschnitt zur Staudenfläche
Aufbau, Füllung und die ersten Erfahrungen mit der neuen Bepflanzung.
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